Prävention

Die ÖAWI legt ihren Fokus auf Bewusstseinsbildung und Aufklärung

Bewusstseins­bildung

Die ÖAWI fördert das Bewusstsein für wissenschaftliche Integrität unter WissenschaftlerInnen und in der allgemeinen Öffentlichkeit. Die praktische Vermittlung der Standards Guter Wissenschaftlicher Praxis im Forschungsalltag steht dabei im Zentrum.

 

Zur Prävention bietet die ÖAWI Beratung sowie Trainings an, und arbeitet in nationalen und internationalen Arbeitsgruppen bei der Erstellung von Grundsatzdokumenten mit.

Bewusstseinsbildung

Präventiv ist die ÖAWI in folgenden Bereichen aktiv tätig:

  • Beratung
  • Training
  • Erstellung von Grundsatzdokumenten
  • Einrichtung und Mitwirkung in Arbeitsgruppen und Netzwerken
Training

Training

Die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität stellt ihre Kompetenzen im Bereich der Prävention von wissenschaftlichem Fehlverhalten zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, Vorträge, Workshops und Train-the-Trainer-Programme in Anspruch zu nehmen. Diese können unterschiedliche Themen im Bereich der Wissenschaftsintegrität betreffen, haben aber stets die Förderung Guter Wissenschaftlicher Praxis (GWP) zum Ziel.

 

Der grundlegende Ansatz der ÖAWI ist, dass eine aktive Auseinandersetzung und Reflexion der beste Weg zur Prävention von wissenschaftlichem Fehlverhalten und zur Bewusstseins-bildung sind. 

Daher wurde die Kurzausbildung „Train-the-Trainer“ entwickelt, bei der zukünftige TrainerInnen in den Grundlagen zu wissenschaftlicher Integrität sowie in didaktischen Methoden zur Förderung Guter Wissenschaftlicher Praxis interaktiv geschult werden.

Seit 2010 wurden an die 150 Vorträge und Workshops zu wissenschaftlicher Integrität abgehalten.

Zum Trainingsangebot der ÖAWI

 

Die ÖAWI war Projektpartner im EU Projekt VIRT2UE, bei dem es um die Entwicklung eines gesamteuropäischen Train-the-Trainer-Programmes zur Vermittlung von Wissenschaftsethik und Wissenschaftsintegrität ging.

Zum EU-Projekt VIRT2UE

Erstellung von Grundsatz­dokumenten

Erstellung von Grundsatzdokumenten

Richtlinien zur Guten Wissen­schaftlichen Praxis

Die Richtlinien wurden im Jahr 2015 gemeinsam mit den damals 37 Mitgliedsorganisationen erarbeitet und abgestimmt.

Praxisleitfaden für Integrität und Ethik in der Wissenschaft

Der Praxisleitfaden für Integrität und Ethik in der Wissenschaft wurde durch eine Arbeitsgruppe, welche von  Prof. Dr. Klement Tockner (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der ÖAWI, ehemaliger Präsident des FWF) geleitet wurde, unter anderem durch die Mitarbeit von Dr. Nicole Föger (ehemalige Geschäftsführerin der ÖAWI) erstellt und von der Hochschulkonferenz beschlossen. Dieser umfasst die Grundprinzipien der Forschungsintegrität und Forschungsethik, eine Auflistung der Aufgaben der Ethikkommissionen und Kommissionen für wissenschaftliche Integrität in Österreich, sowie die Handlungsfelder guter wissenschaftlicher Praxis und der Forschungsethik inklusive Best-Practice-Beispielen.

Revision of the European Code of Conduct

Auf Wunsch der Europäischen Kommission wurde der 2010 veröffentlichte European Code of Conduct aktualisiert. Dazu wurde innerhalb der All European Academies (ALLEA) eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, die wichtige Stakeholder in Form eines zweistufigen Consultingprozesses eingebunden hat. Die Mitgliedsorganisationen des European Network of Research Integrity Offices (ENRIO), also auch die ÖAWI, waren eingeladen, Stellungnahmen abzugeben. Im April 2017 wurde die aktualisierte Version des Codes veröffentlicht, die auch in andere europäische Sprachen übersetzt werden soll.

Stakeholder Acting Together On the ethical impact assessment of Research and Innovation

Stakeholder Acting Together On the ethical impact assessment of Research and Innovation (SATORI) war ein von der EU gefördertes Projekt im Rahmen des H2020-Programmes. Ziel war es, ein gemeinsames Rahmenkonzept für ethische Prinzipien, aber auch praktische Herangehensweisen zu entwickeln, und dabei vor allem ein stärkeres Verständnis für Ethik in der Forschung zu fördern. Nicole Föger (ehemalige Geschäftsführerin der ÖAWI) war als Stakeholder eingeladen, um die finalen Dokumente zu Standards im „Ethics Assessment“ zu begutachten und mitzudiskutieren.

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